TU Berlin

Fachgebiet Umweltprüfung und UmweltplanungInnovationsgesellschaft Heute

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Innovationsgesellschaft Heute

Projektdaten
Projekttitel:
Innovationsgesellschaft Heute - Die reflexive Herstellung des Neuen
Förderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektleitung:
Prof. Dr. Johann Köppel
Partner:
TU Berlin
  • FG Umweltprüfung und Umweltplanung
  • FG Techniksoziologie
  • FG Organisationssoziologie
  • FG Allgemeine Soziologie
  • FG Kulturelle Quellen von Neuheit
  • FG Methoden der empirischen Sozialforschung
  • FG Innovationsökonomie
  • FG Medien und Geschlechtersoziologie
  • FG Technologie- und Innovationsmanagement
  • FG Technikgeschichte
  • Forschungsgruppe "Innovation in Governance" Leiter der Nachwuchsgruppe Politikinnovation
Leibniz Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung
  • Forschungsabteilung 3 "Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum"
Website:
www.innovation.tu-berlin.de

Überblick und übergreifende Ziele

Innovation prägt die moderne Gesellschaft seit ihrem Beginn. Gegenwärtig verändert Innovation jedoch ihren Charakter: Sie wird bewusst und beschleunigt betrieben. An ihrer Herstellung sind immer mehr Bereiche der Gesellschaft beteiligt. Und sie wird tendenziell überall zum Handlungsimperativ, nicht nur in der Wirtschaft. Die Erneuerungsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt ist das gegenwärtige Problem. Hier setzt das Graduiertenkolleg 1672 „Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen“ an. Es setzt einen deutlich sichtbaren sozialwissenschaftlichen Akzent im Rahmen der bestehenden Forschungsaktivitäten der TU Berlin, deren Schwerpunktbereiche sich am gesellschaftlichen Innovationsbedürfnis orientieren und Forschungskompetenz in interdisziplinären Innovationszentren bündeln.

Mit dem erweiterten Begriff „gesellschaftlicher Innovation“ erschließt sich das Kolleg über den gängigen ökonomischen Begriff hinaus einen breiten sozialwissenschaftlichen Zugang zum Thema. Die zentrale Frage des Kollegs lautet: Wie reflexiv wird das Neue heute hergestellt, an welchen verschiedenen Orten und unter Beteiligung welcher verschiedenartiger Akteure? Untersucht werden sollen sowohl die Praktiken an den Orten, wo überall Neuerung betrieben wird, wie auch die Orientierungen an ökonomischen, ökologischen oder ästhetischen Kriterien der Bewertung von Kreativität und Innovativität in den öffentlichen Diskursen. Gegenstand von Fall- und Vergleichsstudien sind die Strukturen und institutionellen Prozesse in den ausgewählten Innovationsfeldern Wissenschaft und Technik, Industrie und Dienstleistungen, Kunst und Kultur sowie politischer Steuerung und räumlich-sozialer Planung.

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