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TU Berlin

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Schwerpunkträume zum Artenschutz in der Windenergieplanung

Projektdaten
Projekttitel
Schwerpunkträume zum Artenschutz in der Windenergieplanung – Methodische Ansätze zur planerischen Ausweisung von Flächen zur Windenergienutzung
Förderung 
Deutsche Bundesstiftung Umwelt [1]
Projektleitung
Prof. Dr. Johann Köppel [2]
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) [3]

Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU GmbH) [4]

Fachagentur Windenergie an Land e.V. [5]
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Dr.Ing. Gesa Geißler [6] (BOKU Wien)
Dr. Dirk Sudhaus (FA Wind)
Dr. Marc Reichenbach (ARSU GmbH)

Laufzeit
01.08.2021-31.03.2023

Hintergrund und Zielsetzung des Vorhabens

Damit die Energiewende erfolgreich voranschreiten kann, ist der Ausbau von Erneuerbaren Energien unerlässlich. Dabei spielt die Erzeugung von Energie durch Windenergieanlagen eine entscheidende Rolle. Die Flächenausweisung für Windenergieanlagen steht jedoch im Konflikt mit dem Artenschutz.

Dieses Projekt dient einer Verbesserung der Beachtung von Artenschutzbelangen beim Ausbau der Windenergienutzung im Bereich der Flächenausweisung. Die geplanten Konzepte sollen die Umsetzung von Zielen des Artenschutzes im regionalen Kontext fördern. Das Vorhaben wird die unterschiedlichen methodischen Ansätze zur Ausweisung von Schwerpunkträumen analysieren und vergleichen sowie für die Flächenausweisung handhabbare wissenschaftliche Vorgehensweisen, die gleichzeitig eine rechtssichere Umsetzung ermöglichen, aufzeigen. Diese Methoden können je nach naturräumlichen Voraussetzungen, der vorhandenen Datenlagen und der betrachteten Planungsebene unterschiedlich ausfallen. Zur Förderung eines frühzeitigen Austausches und der Einbeziehung betroffener Akteursgruppen soll ein Projektbegleitkreis zusammengestellt werden. Die Ergebnisse sollen anschließend in einer Praxis- und Öffentlichkeit zugänglichen Weise veröffentlicht werden.

Zentrale Ziele:

  • methodische Vorgehensweisen der Ausweisung von Schwerpunkträumen zum Schutz windenergiesensibler Arten auf der Ebene der Flächenausweisung aufzeigen und diskutieren,
  • wo möglich, einen Beitrag zur Verbesserung der Rechtssicherheit für deren Anwendung leisten sowie
  • die Implikationen dieses Ansatzes für das Erreichen der  Klima- und Artenschutzziele beleuchten.
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