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TU Berlin

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Publikationsverzeichnis

Best-Available-Science/Information-Mandat – evidenzbasierter Artenschutz in den USA
Zitatschlüssel WEBER.2020
Autor WEBER, J. and KÖPPEL, J. and GEISSLER, G.
Buchtitel Evidenzbasierter Fledermausschutz in Windkraftvorhaben
Seiten 147–160
Jahr 2020
ISBN 978-3-662-61454-9
DOI 10.1007/978-3-662-61454-97
Adresse Berlin, Heidelberg
Herausgeber Voigt, Christian C.
Verlag Springer Berlin Heidelberg
Zusammenfassung Um die Qualität von komplexen Entscheidungen zu erhöhen, findet sich ein Best-Available-Science/Information-(BAS/I-)Wissenschaftsmandat unmittelbar im US-amerikanischen Umweltrecht adressiert, prominent auch im Artenschutzrecht. BAS/I wird zugesprochen, die Schnittstelle zwischen (wissenschaftlichen) Informationen (science push) und dem handlungsorientierten (policy pull) Arten- und Naturschutz und seiner Planungs- und Genehmigungspraxis transparent zu machen. Wir haben in einem exemplarischen Überblick untersucht, welchen Fokus das BAS/I-Mandat in den USA hat und wie es in der Rechtssetzung, der öffentlichen Verwaltung sowie in Leitfäden ausgefüllt wird. Dazu zählen z. B. das stete Aufzeigen von verbleibenden Unsicherheiten und eine ausgeprägte Peer-Review-Praxis wichtiger Dokumente und Entscheidungen. Zwar können mit diesem Überblick noch keine Aussagen zur Breite, Tiefe und Effektivität der Umsetzung des BAS/I-Mandats in der US-amerikanischen Praxis getroffen werden, wir beschreiben diesen Ansatz jedoch als Good-Practice-Beispiel, um das evidenzbasierte Wissenschaftsmandat zukünftig auch in Deutschland expliziter diskutieren zu können und Eingang in einschlägige Routinen finden zu lassen. Gewinnen könnte dabei in jedem Fall die Transparenz unserer Planungs- und Genehmigungsverfahren.
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