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Environmental Assessment & Planning Research GroupKommunale Landschaftsplanung Selenogradsker Rajon (Russland)

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Kommunale Landschaftsplanung Selenogradsker Rajon (Russland)

Projektdaten
 
 
Förderung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Projekteitung:
Prof. Dr. Johann Köppel
(FG Umweltprüfung und Umweltplanung)
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Christian Meissner 
Externe Partner:
Russische Staatliche Kant-Universität Kaliningrad

Staatliche Technische Universität Kaliningrad

Ministerium für Naturressourcen der Russischen Föderation

Gebietsverwaltung Kaliningrad

Bezirks- und Stadtverwaltung Selenogradsk

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Sibirische Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften (SA RAW)

Verein zur Förderung des internationalen Transfers von Umwelttechnologie (ITUT e.V.)

HHP Hage + Hoppenstedt Partner
Laufzeit:
Februar 2006 - März 2007

Inhalt

Im Rahmen des im Juli 2005 abgeschlossenen Forschungsprojektes "Landschaftsplanung für das Gebiet Kaliningrad"  wurde in Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Kaliningrad und Berlin - gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - ein Landschaftsprogramm für das Kaliningrader Gebiet erstellt. Zentrales Ziel des Projektes war es, die Schutzwürdigkeiten und Konfliktbereiche aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes zu ermitteln und zu beschreiben. Das Landschaftsprogramm bildet somit den Rahmen für eine nachhaltige gesamträumliche Entwicklung des Kaliningrader Gebietes. Für die gemeindliche Planung ist es aufgrund seines kleinen Maßstabs – 1:200.000 – jedoch nicht unmittelbar anwendbar. Um konkrete Lösungsvorschläge zum Schutz von Gebieten und Ressourcen sowie zur Lösung von Konflikten auf Kreis- bzw. kommunaler Ebene zu unterbreiten, bedarf es einer Vertiefung. Dazu soll nunmehr in der 2. Projektphase ein Teilbereich des Landschaftsprogramms durch einen Landschaftsplan im Maßstab 1:10.000 konkretisiert werden. Aufgrund des hohen Konfliktpotenzials wurde die Ostseeküstenstadt Selenogradsk als Modellgebiet ausgewählt.

Vorgehen

Zunächst werden die im Planungsgebiet vorhandenen Planungen und Grundlageninformationen einschließlich der historischen Landnutzung analysiert. Auf Grundlage dieser Daten erfolgt dann die Erstellung von Bestandskarten für die Schutzgüter Flora, Fauna, Boden, Wasser, Klima/Luft und Landschaftsbild sowie für die aktuelle Flächennutzung im Maßstab 1:10.000. Im folgenden Arbeitsschritt stehen die schutzgutbezogene Bewertung sowie die Ermittlung von Konflikten des Naturschutzes mit derzeitigen und geplanten Flächennutzungen im Vordergrund. Im Rahmen des Zielkonzepts werden Leitlinien und Ziele für die Entwicklung von Natur und Landschaft erarbeitet. Im Maßnahmenkonzept sind die Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele und Konfliktlösungsalternativen aufzuzeigen. Landschaftsplanung ist ein partizipativer Prozess. Erfolgte die Erstellung des Landschaftsprogramms aufgrund seiner großen Bezugsfläche noch überwiegend als „Planung von oben“ (Top-Down), soll nun auf der kommunalen Ebene eine verstärkte „Planung von unten“ (Bottom-Up) erfolgen. Das heißt, die örtliche Bevölkerung wird stark in Planungsprozess eingebunden. Die Ermittlung der relevanten Akteureerfolgt zu Projektbeginn im Rahmen einer Akteursanalyse.

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