direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Regionale Umsetzung von Umweltqualitätszielen im Alpenraum durch Pilotprojekte in unterschiedlichen Regionstypen

Projektdaten
 
 
Förderung:
Umweltbundesamt (FKZ 201 13 203)
Projektleitung:
Dr. Werner d´Oleire-Oltmanns (Zukunft Biosphäre Gesellschaft zur nachhaltigen Entwicklung mbH)
Bearbeitung:
Zukunft Biosphäre Gesellschaft zur nachhaltigen Entwicklung mbH, Bischofswiesen-Strub
Dr. Werner d´Oleire-Oltmanns
Dipl. Biogeograph Rolf Eberhardt

Gropperfilm, Darmstadt
Dipl. Ing. Jochen Grab
Christian und Jutta Gropper

Technische Universität Berlin (wissenschaftliches Controlling)

Prof. Dr. Johann Köppel
Dipl.-Ing. Claudia Oeljeklaus

Diplomarbeit

Isabelle Striebeck
Laufzeit:
Oktober 2002 bis April 2003

Vorgeschichte

Im Jahre 1989 lud der damalige Bundesumweltminister Dr. Klaus Töpfer die Umweltminister aller Alpenstaaten zur ersten Alpenkonferenz nach Berchtesgaden ein. In der Folge konnte die Alpenkonvention als völkerrechtlich verbindliches Übereinkommen zwischen den Alpenstaaten (A, CH, D, F, FL, I, MC, SLO) sowie der EU erarbeitet und 1991 als Rahmenvereinbarung im Zuge der zweiten Alpenkonferenz in Salzburg verabschiedet werden.
Diese 1995 in Kraft getretene Konvention zum Schutz und zur dauerhaft umweltgerechten Entwicklung im Rahmen einer Vernetzung von Wirtschaft, Kultur und Umwelt innerhalb einer grenzüberschreitenden Region, stellt weltweit ein Novum dar. Während bestehende Konventionen rein sektorale Ziele verfolgen (z.B. Artenschutz, Luft­rein­hal­tung), bezieht sich die Alpenkonvention auf einen von elf Millionen bewohn­ten und teilweise sehr intensiv genutzten Raum, in dem sich Wirtschafts-und Schutzinteressen kleinräumig ineinander verzahnen. Zur Präzisierung der Rahmenkonvention sind Ausführungsprotokolle in zwölf Bereichen vorge­sehen. Bis heute wurden in acht Ausführungsprotokollen (Berglandwirtschaft, Bergwald, Bodenschutz, Energie, Naturschutz und Landschaftspflege, Raumplanung und nachhaltige Entwicklung, Tourismus, Verkehr) alpenspezifische Ziele und Maßnahmen festgelegt. Es gilt nun, diese staatenübergreifende Vereinbarung auf regionalen Ebenen zu konkretisieren und umzusetzen.

Inhalt

Ziel des Forschungsprojektes „Regionale Umsetzung von Umweltqualitätszielen im Alpenraum durch Pilotprojekte in unterschiedlichen Regionstypen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes ist die Entwicklung eines methodischen Vorschlags zur regionalen Umsetzungalpen spezifischer Ziele am Beispiel des Landkreises Berchtesgadener Land. Die Ergebnisse sollen in Form eines „Leitfadens“ anderen alpinen Regionen als Anregung bei der Umsetzung der Alpenkonvention dienen.
Zunächst ist zu überprüfen, inwiefern sich Leitgedanken der Alpenkonventionbereits in regionalen Planungen und Konzepten (LEP, RegionalpIan, EuRegio, Landkreis-Agenda) wiederfinden und wo weiterer Integrations-und Anpassungsbedarf besteht. (TU-Berlin)
Im Landkreis Berchtesgadener Land besteht seit Februar 1999 ein Agenda-Prozess, mit dem Ziel der nachhaltigen Zukunftsgestaltung auf regionaler Ebene. Dieser Bottom-Up-Ansatz soll mit der Umsetzung der Alpenkonvention (Top-Down-Ansatz) verknüpft werden, um durch Einbindung regionaler Akteure die Umsetzungsbereitschaft zu fördern. (ZukunftBiosphäre/TU-Berlin)
Die Alpenkonvention und ihre Ziele sollen der Bevölkerung durch das begleitende Medienprojekt näher gebracht werden. Es entsteht ein Imagefilm (8-9 Minuten) sowie ein Kinotrailer (ca. 1 Minute), in denen neben Natur- und Landschaftsaufnahmen bereits laufende Projekte der Region, die mit den Zielen der Alpenkonvention in Einklang stehen, gezeigt werden. (Gropperfilm)
Das Projekt wird mit einem „wissenschaftliches Controlling“ durch die TU-Berlin begleitet.

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe