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TU Berlin

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Übertragbare Strategien zur naturverträglichen Biomassebereitstellung auf Landkreisebene

Projektdaten
 
 
Förderung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. hc Alois Heißenhuber
TU München, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre

Prof. Dr. Birgit Kleinschmit
TU Berlin, FG Geoinformationsverarbeitung in der landschafts und Umweltplanung

Prof. Dr. Johann Köppel
TU Berlin, FG Umweltprüfung und Umweltplanung
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Christian Schultze, FG Landschaftsplanung (TUB)
Dr. Wolfgang Peters, FG Landschaftsplanung (TUB)
Dipl.-Ing. Britta Korte, FG Geoinformationsverarbeitung (TUB)
Dipl.-Ing. Martin Demmeler, Lehrstuhl Wirtschaftslehre (TUM)
Laufzeit:
Dezember 2005 – Dezember 2007
English Project Information
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Inhalt

Der Anbau von Biomasse zur energetischen und stofflichen Verwertungverzeichnet seit den 1990er Jahren ein stetiges Wachstum. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch im europäischen Kontext. Vorangegangene Forschungsvorhaben zeigen, dass in der Land- und Forstwirtschaft weiterhin große Reststoffpotentiale bestehen und darüber hinaus die Flächenpotenziale für den Anbau von Energiebiomasse zukünftig stark ansteigen. Der daraus resultierende Flächendruck fordert den Naturschutz heraus, der einsetzenden Landnutzungsdynamik konstruktiv zu begegnen. Auch fehlen zur Beurteilung der Konflikte und Synergien von Biomassenutzung und Naturschutz derzeit noch detaillierte Kenntnisse, die jedoch füreinen ökologisch optimierten Ausbau der energetischen Biomassenutzung von entscheidender Bedeutung sind. Ziel des Projektes ist es, unter Berücksichtigung der Ziele und Erfordernisse des Naturschutzes, die mögliche Biomasseproduktion auf Landkreisebene zu optimieren. Neben ökonomischen und energetischen Überlegungen sollen verstärkt Kriterien Beachtung finden, die sich aus den spezifischen naturschutzfachlichen Funktionen und Zielen konkreter Standorte ergeben. Bezogen auf die zwei Landkreise (Chiemgau/ Bayern und Ostprignitz-Ruppin/ Brandenburg) sollen diesbezüglich Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die auf andere Standorte übertragbar sind. Dazu sollen sowohl durch Optimierung der räumlichen Verteilung der Flächennutzung als auch durch Anpassung der Nutzungsformen die Konflikte einer verstärkten Biomassebereitstellung minimiert und die Synergien genutzt werden. Anhand einer naturschutzfachlichen Landschaftsanalyse und der Ermittlung von Biomassepotenzialen werden in den beiden Landkreisen die Konfliktfelder undS ynergieeffekte einer verstärkten Biomassebereitstellung flächenscharf durch ein Geographisches Informationssystem (GIS) dargestellt. Mit Hilfe von abgestuften Szenarien, die auch bildhaft entworfen werden, können so konkrete Handlungsempfehlungen für eine agrarische Nutzungskonzeption erstellt und deren Auswirkungen ökonomisch und ökologisch abgerufen werden. Eine Akzeptanzanalyse soll die Umsetzungsorientierung der Projektziele erreichen.

Weitere Infos unter: http://www.wzw.tum.de/wdl/projekte/biomassestrategie/

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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